Politik der Eppelheimer Liste im Gemeinderat.
Aus der Fraktion.

Wir freuen uns, dass das Kirchengebäude Josefskirche an eine christliche Gemeinde verkauft werden soll und damit als christliche Kirche erhalten bleibt. Bisherige Zusagen der rumänisch-orthodoxen Kirche kennen wir nur aus der Presse, so dass ein Gespräch mit den Fraktionen oder politischen Vereinigungen durchaus Sinn macht, damit unterstrichen wird, dass das Gebäude auch für die Stadtgesellschaft mit den bisherigen Veranstaltungen „Musik in der Josefskirche“ erhalten bleibt. Auch die in der Presse gelesene Ankündigung, die Josephskirche bleibt für alle offen, würde uns dahingehend freuen, wenn sie als orthodoxe Kirche in Zukunft tagsüber immer offen wäre. Auch zum Beispiel als kühler Ort in den heißen Tagen.

Die Entscheidung der Stadtkirche ist durch eine demokratische Wahl des legitimierten Gremiums in einer öffentlichen Sitzung gefallen. Mit der Christkönigkirche in der Rudolf-Wild-Straße steht der katholischen Gemeinde eine katholische Kirche zur Verfügung. Letztendlich handelt es sich um eine Entscheidung der Kirche, die vermutlich aus den vielen Kirchenaustritten resultiert, so dass aufgrund der vorhandenen Mitgliederzahlen zwei Kirchengebäude nicht mehr finanzierbar sind. Die bisherigen Rosenkranzgebete Donnerstags sowie beispielsweise Laudes Samstags vormittags könnten beispielsweise auch in der Christkönigkirche stattfinden.

Blick zum Altarraum. ▲

Blick zur Orgel und zum Haupteingang. ▲

Für den Gebäudeerhalt werden in Zukunft Geldmittel notwendig sein, wie es für ein 150 Jahre altes Gebäude zu erwarten ist. Wir gehen davon aus, dass den neuen Eigentümers die erforderlichen Geldmittel zur Verfügung stehen, das Kirchengebäude in einem guten Zustand zu erhalten. Ansonsten bestünde für die Stadt Eppelheim die Möglichkeit, für das Gebäude Denkmalschutz zu beantragen, um den Gebäudeerhalt dauerhaft abzusichern.

Die Decke der Josephskirche. ▲

Ungeklärte Rechtsansprüche aus der einstigen Grundstücksschenkung

Eine juristische Einschätzung der Schenkungsurkunde für das Grundstück ist unserer Fraktion nicht möglich, da wir keine Rechtsberatungskosten erstattet bekommen. Wir würden es jedoch befürworten, wenn die Stadtverwaltung eine juristische Prüfung durch eine qualifizierte Fachanwaltskanzlei veranlasst, um eventuelle Ansprüche der Stadt prüfen zu lassen, die aus der Tatsache entstehen, dass nun die Katholische KircheErbpachtgebühren für das Grundstück verlangen wird, das die Stadt vor 150 Jahren zum Bau einer katholischen Kirche schenkte.

Ausblick für den Förderverein Josephskirche

Für den Förderverein Josephskirche besteht nun die Möglichkeit, die zugesagte Vereinbarung, dass die Josefskirche für „Musik in der Josefskirche“ weiterhin offen ist, in der Zukunft einzugehen und eventuelle weitere geplante Veranstaltungen mit der rumänisch-orthodoxen Kirche abzustimmen. Außerdem gibt in Eppelheim neben der katholischen Christkönigkirche auch die evangelische Pauluskirche, sowie die städtischen Gebäude Rudolf-Wild-Halle mit Belcanto und die Stadtbibliothek. Dahingehend sind wir in Eppelheim also bestens für Kulturveranstaltungen ausgestattet.

Platz vor der Josephskirche. ▲