Politik der Eppelheimer Liste im Gemeinderat zur Nutzung der Kegelhalle.

Aus der Fraktion.

In der zurückliegenden Sitzung des Eppelheimer Gemeinderates wurde die Schließung der ehemaligen Kegelhalle (Classic-Arena) für den Schul- und Vereinssport beschlossen. Vorausgegangen war ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Unsere Fraktion hat gegen die Schließung der Halle für Schulen und Vereine gestimmt. Warum?

Neue Dr.-Hans-Peter-Wild-Halle nimmt Schul- und Vereinssport auf

Wegen dem Neubau der Dr.-Hans-Peter-Wild Halle wurde die ehemalige Kegelhalle als provisorische Sportfläche hergerichtet und dem Schul- und Vereinssport als Ausweichfläche bereitgestellt. Nachdem die neue Sporthalle nun fertig ist, konnten die Nutzer die neue Halle belegen.

Kegelhallen-Leerstand mit ungedeckten Unterhaltskosten

Allerdings verursacht die frühere Kegelhalle auch Fixkosten, wenn sie leer steht. Um hier Kosten zu vermeiden, müsste der Gebäudeteil ganz abgerissen werden, was aufgrund des Alters weder nachhaltig wäre, noch aufgrund der Mensanutzung möglich ist. Ein reines Nutzungsverbot, wie nun im Gemeinderat beschlossen, verursacht also weiterhin Kosten. Unverständlich, warum eine Mehrheit von Grünen und CDU das Nutzungsverbot durchdrückten. Gerade die Schulen klagen immer wieder über Raumnot. Für schulische Engpässe wäre eine Ausweichmöglichkeit dringend notwendig gewesen.

Nachnutzungskonzept der nun leerstehenden Kegelhalle überfällig

Bei der zweiten Abstimmung im Gemeinderat wurde die Verwaltung damit beauftragt, Nutzungskonzepte für die Zukunft zu entwickeln. Hier haben die Stadträte der Eppelheimer Liste zugestimmt, da Nutzungskonzepte für die Zukunft schon längst hätten entwickelt werden müssen.

Eine Weiterentwicklung der Mensa sowie eine weitere schulische Nutzung ist durch Einziehen von Wänden und Einbau von Fenstern durchaus denkbar. Aber auch eine Nutzung als Schulbibliothek oder ein kommerzielles Sportangebot wäre möglich. Bei der Fläche der ehemaligen Kegelhalle wäre sogar der Einbau eines Supermarktes in Erwägung zu ziehen.Wir sind gespannt, welche Vorschläge die Verwaltung nun entwickelt und dem Gemeinderat dann vorlegt.

Warum?

Die Entscheidung, die Halle vorübergehend für Schulen und Vereine trotz laufender Fixkosten stillzulegen, ist nach Meinung der EL eine klare Fehlentscheidung und zum Nachteil für den Schulbetrieb.


Im Schulcampus der Humboldt-Realschule (HRS) und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) herrscht eine Raumknappheit, die sich allen Erwartungen zufolge noch verschärfen dürfte. Die Schulleiter erklären diese Situation in regelmäßigen Zusammenkünften dem Gemeinderat, und der geschäftsführende Schulleiter der Eppelheimer Schulen, Herr Michael Mercatoris, schilderte dies gleichermaßen dem Bürgerforum 40 zufällig ausgewählter Eppelheimer Bürger im Frühjahr 2025. Der Gemeinderat hat sich das Bürgerforum rd. 40 000 Euro kosten lassen. So verfügen die HRS und das DBG seit jeher nur über eine einzige gemeinsame und dazu noch knapp bemessene Aula. Die Teilnehmer des Bürgerforums ließen sich sachorientiert u.a. von den Rahmenbedingungen des Erbbauvertrages des Areals leiten: „Schulische Nutzung“. Das Bürgerforum entwarf daraus Entwicklungsmodelle, die den bestehenden und künftigen Raumbedarf des Schulcampus nachhaltig abdecken, und stellte diese dem Gemeinderat am 28. Juli 2025 vor. Bürgermeister Matthias Kutsch versprach dem Bürgerforum, bis Ende 2025 Umsetzungsperspektiven der Modelle darzulegen. Eine Realisierung dürfte gegenwärtig unter dem vorherrschenden Finanzierungsvorbehalt stehen; selbst dann noch, wenn eines der Bürger-Modelle von Bund oder Land bezuschusst werden würde.

Die besondere Tragik hierbei:
Direkt neben dem Areal und neben dem Schulcampus steht die Kegelhalle ohne Nutzungskonzept nicht mehr nur faktisch, sondern erst mal auch formal leer.

Die Kegelhalle, die vorübergehend als Ersatzsporthalle umgebaut worden ist, war gewiss nicht Gegenstand des Bürgerforums. Jedoch drängt sich der nahegelegene Leerstand z.B. als Schulaula oder andere schulische Veranstaltungen geradezu auf, solange Eppelheims Gemeinde-Haushalt nicht wieder in geordnete Bahnen gebracht ist. Bürgermeister Matthias Kutsch war im November 2025 unterdessen von der Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg auf das Podium „ZOFF ON/OFF 2025“ eingeladen (Programm , Zuschauerbild, Podiumbild), um vor hochrangigen Landespolitikern in Stuttgart über die gelungene Konfliktlösung auch aus Eppelheim unter Einbindung 40 zufällig ausgewählter Bürger zu berichten.

Die Kegelhalle, die vorübergehend als Ersatzsporthalle umgebaut worden ist, war gewiss nicht Gegenstand des Bürgerforums. Jedoch drängt sich der nahegelegene Leerstand z.B. als Schulaula oder andere schulische Veranstaltungen geradezu auf, solange Eppelheims Gemeinde-Haushalt nicht wieder in geordnete Bahnen gebracht ist. Bürgermeister Matthias Kutsch war im November 2025 unterdessen von der Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg auf das Podium „ZOFF ON/OFF 2025“ eingeladen (Programm , Zuschauerbild, Podiumbild), um vor hochrangigen Landespolitikern in Stuttgart über die gelungene Konfliktlösung auch aus Eppelheim unter Einbindung 40 zufällig ausgewählter Bürger zu berichten.

Dass nun ausgerechnet die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die sich zuvor vehement für eine moderierte Bürgerbeteiligung der o.g. Servicestelle aussprach, die daneben gelegene Kegelhalle nun formal auch vor jedweder schulischen Nutzung schließen, obwohl das iniziierte Bügerforum aus 40 Eppelheimer Bürgern auf dem Areal vor der ehemaligen Rhein-Neckar-Halle Räume für Schulzwecke entwickelte, ist mit irdischem Verstand nicht mehr zu erklären. Wir sind baff!