Die Eppelheimer Liste beteiligte sich jüngst erstmals und mit ungeahntem Erfolg beim Eppelheimer Weihnachtsdorf in einer Hütte mit Speisen und Getränken. Alle Teilnehmer der vorweihnachtlichen Adventsveranstaltung in Eppelheim fanden am Tag des Standaufbaus perfekt hergerichtete Hütten vor. Das wird gesehen und verdient anerkennende Würdigung der Beteiligten in Rathaus und Bauhof. Die Weihnachtsdorf-Besucher rückten unserer „Ratswurst“ buchstäblich auf die Pelle. „Ratswurst“? Unser Stadt-Rat und Jäger Jürgen Sauer lag zuvor tagelang im Odenwald auf der Lauer und erlegte weidmännisch das Wildschwein, das die Grundlage unserer „Ratswurst“ bilden sollte. Unser weiterer Stadt-Rat und Metzgermeister Franz Maier zauberte daraus dann die perfekte Wildschwein-Bratwurst, die an diesen beiden Tagen letztlich reißenden Absatz und damit Anerkennung fand.
Weihnachtsdorf als Gemeinschaftsaufgabe
Das Gelingen des Eppelheimer Weihnachtsdorfes liegt nicht in der Hand einzelner oder weniger. Erst das engagierte Zusammenspiel aller mitmachenden Kindergärten, Schulen und Vereine verleihen dem Eppelheimer Weihnachtsdorf das Ambiente, dessen Erinnerungen bei Jung und Alt die gemeinsame Erwartung auf das nächste Mal aufrecht erhält. Für unsere Vereine stellen Veranstaltungen wie diese einen Baustein ihrer Existenzsicherung dar, zumal sie sich aktuell in den Strudel der Eppelheimer Haushaltssituation hineingezogen sehen.
Chance für Handel, Handwerk und Dienstleistungen
Wenn wir uns die Besucherzahl des Weihnachtsdorfes nochmal vor Augen führen (sh. Bild), würden wir uns für Eppelheim sogar den Versuch wünschen, ortsansässigen Handel, Handwerk und Dienstleister ins Weihnachtsdorf einzubinden. Schon die IHK gab jüngst den Anstoß, und für Eppelheims Wirtschaftsförderung sehen wir darin einen Türöffner oder gar die Chance eines Gamechangers.
Wichtiger Hinweis an unsere Leser.
Dieser Weihnachsdorf-Bericht sollte in voller Länge auch in den Eppelheimer Nachrichten (Ausgabe KW 50/2025, Seite 13) erscheinen. Der letzte Absatz „Wenn wir uns die Besucherzahl … die Chance eines Gamechangers” wurde ohne Nennung plausibler Gründe von der Stadtverwaltung 2025 ersatzlos gestrichen. Die zulässige Zeichenzahl von 3 000 Zeichen war weder erreicht noch überschritten. „Der Absatz sei nicht durch das Redaktionsstatut für das Amtsblatt Eppelheimer Nachrichten gedeckt.“, heißt es lapidar. Urteilen Sie selbst.
Zur Ablage unter „Eine Zensur findet nicht statt“.
