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Das Geschäft mit den Flüchtlingen

Mit einstimmiger Zustimmung begrüßten die Mitglieder der Eppelheimer Liste bei ihrer monatlichen Mitgliederversammlung am 30.9.2015 im Gasthaus Löwen den Beschluss des Eppelheimer Gemeinderates, in den südlichen Gewerbegebieten durch Bebauungsplanänderungen keine weiteren Flüchtlingsheime des Landkreises zuzulassen.
Das bereits teilweise bezogene Flüchtlingsheim des Landkreises in der Lilienthalstraße wurde leider gegen den Willen des Eppelheimer Gemeinderates genehmigt. Es zeichnet sich durch nahezu fehlende Freiflächen sowie eine wenig integrative Lage aus. Des weiteren erfolgte der Bezug nach Informationen des Landkreises unter Missachtung der Brandschutzvorschriften (Notausgänge). Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Landkreis an den Eigentümer dieser Flüchtlingsunterkunft eine etwa doppelt so hohe Miete im Vergleich zur ortsüblichen Miete bezahlt, wohl aus der Notlage heraus, dringend Flüchtlingsunterkünfte zu benötigen. Wir meinen, mit Hilfsbereitschaft Flüchtlingen gegenüber, hat das nichts mehr zu tun. Vielmehr muss man froh sein, dass der Eppelheimer Gemeinderat weiteren Flüchtlingsunterkünften dieser Art einen Riegel vorgeschoben hat. Das ehrenamtliche Engagement verschiedener Mitglieder der Eppelheimer Liste, sich um die Integration der Flüchtlinge in die Eppelheimer Sportvereine kümmern, wurde von der Mitgliederversammlung begrüßt.

Nachdem verschiedene Umplanungsvorschläge für die Eppelheimer Hauptstraße veröffentlicht wurden, kamen die Mitglieder der Eppelheimer Liste zu folgendem Ergebnis:

  • Reduzierung oder Wegfall der Kurzzeit-Parkplätze in der Hauptstraße:
    Welchen Sinn macht es, den Geschäften in der Hauptstraße und deren Kundschaft die Kurzzeit-Parkplätze wegzunehmen? Durch solche Maßnahmen wird sich der Verkehr natürlich wieder beschleunigen, das wiederum durch die Einführung einer Tempo 20 Zone mit Radarfallen gebremst werden soll. Viel Aufwand, selbe Wirkung? Denn heutzutage haben wir bereits eine faktische Tempo 20 Zone in der Hauptstraße (schneller kann aufgrund der Gegebenheiten keiner dort fahren, mit Ausnahme der Straßenbahn)
  • Straßenbahn:
    Ohne die Straßenbahn in der Hauptstraße bestünden viele neue Möglichkeiten für eine Umplanung der Hauptstraße. Da jedoch an der Straßenbahn in der Hauptstraße festgehalten werden soll, sehen wir nur die Möglichkeit, durch Entfernen der Gleisbetterhöhung die Hauptstraße für die anderen Verkehrsteilnehmer ungefährlicher zu machen. Insbesondere für Radfahrer stellen die Straßenbahngleise eine große Unfallgefahr dar. Bei der Einführung einer Tempo 20 Zone würde die Straßenbahn die wertvollen Sekunden wieder verlieren, die sie vorher durch eine Millionen-Euro teure Brücke gewonnen hat. Also wieder viel Aufwand und keine Verbesserung.
  • Fußgänger und Radfahrer:
    Die Planungen zur Schaffung einer barrierefreien Straßenbahnhaltestelle auf dem „Heckmann-Gelände“ sowie eines weiteren Fußgängerüberweges in Höhe des Wasserturmplatzes wurde von den Mitgliedern der Eppelheimer Liste begrüßt.

Abschließend wurde die neue Internetseite der Eppelheimer Liste präsentiert: www.eppelheimer-liste.de. Unserer besonderer Dank gilt Thomas Graupner, der in Zusammenarbeit mit unserem Vorsitzenden Bernd Binsch, die neue Internetseite entworfen hat. Elke Sommer, die bereits die Facebook-Seite der Eppelheimer Liste betreut, wird als Pressewart die neue Internetseite pflegen und auf aktuellem Stand halten.

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